Startseite
  Über...
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 

http://myblog.de/boogiemax

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
frittenbude


mit offenem hemd, wein und tränen in den augen stehe ich in deinem türrahmen.
es ist soweit, tatsächlich, wir haben es geschafft, nach all der zeit des träumens! ein zittern in meinen fingern zeigt mir, das ich beginne es zu realisieren, das mein traum gerade wahr wird. es schwillt an zu einem beben, das meinen gesamten körper durchfährt, und schliesslich in freudestränen ausartet.
allein der blick in deine augen zeigt mir, das ich immer etwas haben werde; dich, und wenn du nicht da bist, dann die erinnerung an diesen einen, absolut vollkommenen moment.
unsere hände berühren sich, wir sind jetzt eins, und das hier kann uns niemand nehmen, niemand wird uns je diesen einen, perfekten augenblick stehlen können.
komme was wolle, er bleibt, der moment, sei es als gedankenfetzen, der sich ein leben lang in mein hirn einbrennt.
ich kann und werde nicht vergessen, das sich das monate und jahrelange kämpfen gelohnt hat, für einen einzigen augenblick, der mir endlich das gefühl gibt, zuhause zu sein.
egal wo und egal wann, aber mit dir bin ich zuhause; dir als meinem ruhepol, dir als alldem wonach ich mich jemals gesehnt habe.
nichts wird uns das wegnehmen, also küss mich, und eines tages werden wir jeden morgen nebeneinander aufwachen - so sagtest du es mit deinen eigenen worten..

drei stunden nach der thematik, die mich zu diesem text verleitet hat, bin ich dann aufgewacht.

17.11.08 22:00


Welch Inspiration..

In meiner Gruppe hab ich schoneinmal angeschrieben, das es mich fasziniert wie leicht der menschliche Geist zu beeinflussen, zu brechen ist. Vom einen Moment zum anderen kann das, von vorneherein als solches angesehen, unterbewusste Fass zum Überlaufen gebracht werden, sei es durch ein Lied, eine Handlung, nur durch ein Bild.. Es hat etwas paradoxes, wie ich als sechzehnjähriger in meinem Keller sitze, Chiabattabrot esse und mich von den Klängen Chopins Nocturne berauschen lasse.

Rausch. Ja, so kann man es nennen. Weniger Impuls als vielmehr schleichend, melancholisch. Das Gefühl des Verlustes, der letzten Zigarette, der letzten Seite des Buchs schleicht sich hinterhältig wie die Schlange aus dem Garten Eden in den Tagesablauf, verwirrt, und bringt doch endlich die Reihe von Momenten, die Stunde dessen, auf die man unterbewusst schon so lang gewartet hat..

Ich, als.. als sagen wir mal relativ nachdenklicher Mensch, brauche in unregelmässigen Abständen dieses Gefühl des Alleinseins.

Diese Minimale Art von Reinkarnation, die Minuten oder Stunden in der Woche, in denen ich zu mir selbst finden kann. Klassik und Gauloise quasi. Ach Gott, wie Clichéehaft. Fehlen ja nurnoch Rotwein und Whisky.. Und doch, das Clichée bestätigt sich. Man beginnt mit solchen melancholsichen Phasen ad Dato wohl im Alter von zwölf oder dreizehn Jahren, der erste Liebeskummer. Und solche Sachen.. Man erntet Mitleid und sonstige pathetische Bekundungen, wie leid man doch der großen weiten Welt tut, doch im Endeffekt muss man selbst lernen damit umzugehen. Manche geben sich eine jahrelange Gnadenfrist der Verdrängung, in der jedes Problem vehement zur Seite geschoben wird. Das tu ich nicht. Ich.. nehme mir die Zeit die ich brauche, setze mich hin oder gehe los, werde zum 'Weltenwanderer'. In Stiefeln oder Phantasie ziehe ich hinaus, lasse die Gedanken schweifen und begeistere mich an Kleinigkeiten. Gönne mir diese Verzauberung des simplen Seins, des lostgelöstseins.

Solche Momente sind unanteilbar. Op.9 ist vorbei, und so auch der Blogeintrag. Mir ist nicht nach diskutablem Ende..

7.9.08 19:38


enstanden in: gefühlsklarheit, aussentemperatur 11°C.

Was ist schon Leben?


Ich meine, für das Leben im allgemeinen gibt es zwei wirklich ausschlaggebende Faktoren: Zeit und Materie.

Zeit ist endlos, Materie besteht aus Atomen, winzuigen Teilchen welche wohl niemals ein Mensch im einzelnen zu sehen bekommen wird.

Materie gibt es genug für jeden: Planeten , Kosmos und anderere, gewaltig surreal wirkende Begriffe.  Zeit hingegen, das schier endlose, gibt es zynistischer Weise für uns zu wenig. In einem unbegrenzten Raum der Zeit sind die Augenblicke, die uns auf dieser Erde gegeben sind, doch garncihts.

80 Jahre. Im Bestfall! 80 Jahre, das ist doch -wenn überhaupt- ein Augenblick für jemanden, der  einsieht wie lange es auch nur unsere -im großen und ganzen- schlichtweg belanglose Welt schon gibt.

Was also soll der Mensch, in diesem winzigen Furz von Zeit, die er hat, machen?

Nun, da gehen die Meinung auseinander. Manche sagen, Kindern in Afrika helfen. Ich sage nicht. Ich sage, jemand solltte das für bestmögliche machen. Egal was das ist  - solang es andere nicht in ihrem Glück beeinflusst.

Und wenn man das eingesehen hat. was man ist, wie viel man ändern kann und vor allem, wie schnell alles vorbei sein kann, dann wird man zum Egozentriker. Man schert sich plötzlich einen Scheißdreck um das Schicksal anderer Menschen. Wundervoll, so funktioniert natürlich alles gleich drei mal so toll.

 Falschaussage. Hilfe zur Selbsthilfe ist soweit schon richtig, aber nur bei Vermeidung vom Selbstverlust. Und den Punkt begreifen die meisten leider nicht, aber darauf will ich jetzt nicht näher eingehen. Vielleicht mal in einem späteren Eintrag.

Menschen, die regelmässig für Kinder in Afrika spenden , sind meiner Meinung nach keine guten Menschen. Sie haben guten Willen, aber ganz ehrlich - sie bringn im Endeffekt nur mehr Schmerz nach zum Beispiel Afrika.

Wenn ich Geld spende, gehen davon geschätzte 30% für Werbegelder der jeweilig benutzten Spendenorganisation drauf. Die anderen 70% kommen dann wirklich nach Afrika, und helfen Menschen, die dann -im Bestfall- ein paar Wochen länger leben. Das bringt ihnen Hoffnung, und darüber freuen sich die Spender. Das das ganz im Endeffekt nur auf noch mehr Leid im allgemeinewn hinausläuft, realisieren de facto die wenigsten. Nur doof, das das soschnell auch niemand iwklich begreifen wird.

Naja, Rest folgt später. Ich sollte jetzt eher wieder dem Unterrichtsverlauf folgen.. 

5.9.08 08:23


Ouverture.

Hi, Ich bin Max, und nach dem pre-Erfolg meiner Gruppe im SchuelerVZ hab ich beschlossen, dass es Zeit wird mir nen richtigen Blog zuzulegen. Here we go.

Die Grundthematiken in meinem Blog werden vielseitig sein.

Fotos, die mich berühren, Texte, die mir durchs Gehirn vögeln und sonstige Banalitäten, die der breiten Masse nicht mehr sagen werden, als... ja, als was? Es werden schlichtweg Texte sein.

Maximilians Blog - der Versuch das Leben in Texten einzufangen.

 Ich freue mich, wie auch im Blog, über Kritik und Kommentare.

 

So long..

1.9.08 21:40





Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung